Unser Abenteuer in Usbekistan begann in der pulsierenden Hauptstadt Taschkent. Mit einer Mischung aus Aufregung und Neugierde betraten wir am ersten Morgen die Straßen dieser faszinierenden Metropole. Die Stadt empfing uns mit einer überraschenden Mischung aus sowjetischer Architektur und orientalischem Charme, die unsere Sinne sofort in ihren Bann zog.
Die U-Bahn-Fahrt in Taschkent war ein Erlebnis für sich. Jede Station präsentierte sich als einzigartiges Kunstwerk, das uns in Ehrfurcht versetzte. Die prächtigen Mosaike, kunstvollen Kronleuchter und marmornen Säulen ließen uns staunend von einer Station zur nächsten fahren.Auf dem quirligen Tschor-Su Basar fühlten wir uns wie in eine andere Zeit versetzt. Die Luft war erfüllt vom Duft exotischer Gewürze, frischer Früchte und gerösteter Nüsse. Zwischen den bunten Ständen und dem geschäftigen Treiben der Händler und Käufer fühlten wir den Puls des usbekischen Alltagslebens. In einer traditionellen Backstube durften wir frisches Tandur-Brot probieren - der herzhafte Geschmack und die knusprige Kruste waren ein Genuss, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Mit Spannung flogen wir weiter nach Nukus. Das Savitsky-Museum war eine wahre Offenbarung. Inmitten der kargen Wüstenlandschaft entdeckten wir hier einen Schatz russischer Avantgarde-Kunst, der uns tief beeindruckte. Die Geschichten hinter den Gemälden, die während der Sowjetzeit vor der Zerstörung gerettet wurden, berührten uns zutiefst.
Die Fahrt zur antiken Festungsanlage Ayaz Kala war ein Abenteuer für sich. Als wir auf den Lehmziegelmauern standen und den Blick über die endlose Wüste schweifen ließen, fühlten wir uns wie Entdecker aus längst vergangenen Zeiten. Der Wind, der uns um die Ohren pfiff, schien Geschichten von Karawanen und alten Handelswegen zu erzählen.In Khiva angekommen, fühlten wir uns sofort in eine andere Welt versetzt. Die Altstadt mit ihren engen Gassen, türkisblauen Kuppeln und kunstvoll verzierten Portalen verzauberte uns vom ersten Moment an. Drei Tage lang erkundeten wir jeden Winkel dieser märchenhaften Stadt. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Moment, als wir bei Sonnenuntergang auf der Stadtmauer standen. Das goldene Licht, das die alten Lehmbauten in warme Farben tauchte, schuf eine magische Atmosphäre, die uns den Atem raubte.Ein besonderes Highlight war das Abendessen in einer ehemaligen Koranschule. Umgeben von kunstvollen Kacheln und bei sanftem Kerzenlicht genossen wir traditionelle usbekische Gerichte. Der Geschmack von zartem Lammfleisch, würzigem Plov und süßen Granatäpfeln, begleitet von den Klängen traditioneller Musik, ließ uns die Magie des Orients mit allen Sinnen erleben.
Die lange Fahrt durch die Wüste Kisilkum nach Buchara wurde durch einen Stopp in einem malerischen Teehaus aufgelockert. Hier, inmitten der kargen Landschaft, erlebten wir die sprichwörtliche usbekische Gastfreundschaft. Der süße Duft von grünem Tee und die Wärme der Begegnung mit den lokalen Teehausbesuchern ließen die Strapazen der Reise vergessen.In Buchara angekommen, waren wir sofort fasziniert von der Atmosphäre dieser historischen Oasenstadt. Der Rundgang durch die Altstadt mit der imposanten Zitadelle Ark und dem lebhaften Handwerksbasar war wie eine Reise in die Vergangenheit. Besonders beeindruckt hat uns das Samaniden-Mausoleum mit seiner perfekten Geometrie und den filigranen Ziegelmustern. Die Handwerkskunst und Präzision, die vor über tausend Jahren zu solch einem Meisterwerk führte, erfüllte uns mit Ehrfurcht.
Die Zugfahrt ins grüne Ferganatal war ein Erlebnis für sich. Während wir durch die sich verändernde Landschaft fuhren, kamen wir mit Einheimischen ins Gespräch. Ihre Herzlichkeit und Offenheit berührten uns tief und gaben uns wertvolle Einblicke in das Leben der Menschen in Usbekistan.Der Besuch bei einem berühmten Keramikmeister in Rishtan war ein Höhepunkt unserer Reise. Mit Staunen beobachteten wir, wie unter seinen geschickten Händen aus einfachem Ton wahre Kunstwerke entstanden. Die leuchtend blauen Glasuren und komplexen Muster erzählten von einer jahrhundertealten Tradition, die hier lebendig bewahrt wird.In Margilan erlebten wir die Faszination der Seidenherstellung. Der Anblick der schillernden Seidenstoffe und die Geschicklichkeit der Weber beeindruckten uns zutiefst. Als wir selbst Hand anlegen durften, wurde uns bewusst, welche Kunstfertigkeit und Geduld hinter jedem einzelnen Stück steckt.
Den krönenden Abschluss bildete Samarkand mit seinen prachtvollen Bauwerken. Der erste Anblick des Registan-Platzes mit seinen drei majestätischen Medresen ließ uns ehrfürchtig innehalten. Die schiere Größe und Schönheit dieses Ensembles überwältigte uns. Als die untergehende Sonne die blauen Kuppeln und Minarette in goldenes Licht tauchte, fühlten wir uns wie in einem Traum.Bei einer usbekischen Familie durften wir zum Abschied das Nationalgericht Plov genießen. Die Wärme und Herzlichkeit, mit der wir empfangen wurden, rührte uns zu Tränen. Gemeinsam um den Tisch sitzend, lauschten wir den Geschichten unserer Gastgeber und fühlten uns für einen Moment als Teil ihrer Familie.Diese Reise durch Usbekistan hat uns nicht nur die Schönheit des Landes, sondern vor allem die Warmherzigkeit seiner Menschen näher gebracht. Die Eindrücke, Gerüche, Geschmäcker und Begegnungen werden uns noch lange begleiten und haben in uns den Wunsch geweckt, bald wieder die faszinierende Welt Zentralasiens zu erkunden.
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